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Archive for the ‘Gedichte’ Category

Die Wüste

Öd und trocken
karge Wellen aus Sand
gemalt mit der Kunst
die der Wind in sich trägt.

Wandernd,
einsam in der Hitze der Sonne,
wo kaum ein Tropfen das Licht erblickt,
wo früher die Wellen des Meeres
sanft die Erde streichelten,
spiegelt sich nun das Gesicht,
welches den Hauch des Todes
über die Felder aus Sand treibt.

Doch trügend ist der Schein.
Wenn das Wasser vom Himmel fällt
zeigt sich das Leben
und fließt in tausend Farben
über das Land.

Es zeigt seine Schönheit,
prachtvoll auf das die Welt es sehen soll.
Doch sehen es nur die,
welche dem Kargen ihr Vertrauen schenkten.

Florian Koschlig, Geesthacht 2004

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Existenz

Existenz

Das Meer,
uralt aber ewiglich.
Seit Anbeginn rollen seine Wellen hinein und hinaus.
Wie viel Leben entstand durch es.
Wie viele Leben hat es gesehen,
Wie viele hat es zu sich genommen.
Bevor wir waren rollten seine Wellen
und auch wenn wir nicht mehr sind werden sie rollen.

Der Wald,
er ist und in ihm ist das Leben.
Kam auch er aus dem Meer ?
Was hat er schon gesehen ?
So alt und doch jung lebt er mit uns.
Seine Blüten verzaubern uns
und seine mächtigen Bäume lehren uns Respekt.

Der Wind,
überall schnell und beständig.
Alt wie die Welt, Gefährte der Zeit.
Sanft und leicht.
Stark wie der Fels.
Auch er sah sehr viel,
Glück wie Leid,
das Leben welches er bewacht.

Der Mensch,
was sind wir ?
Ein Tropfen Wasser ?
Ein einzelnes Blatt ?
Ist es nicht egal ?
Freuen wir uns, dass wir Leben
und lassen das Beste, was wir daraus machen,
mehr sein als zu existieren.

Florian Koschlig, Geesthacht Januar 2004

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